Bruno Otto bekommt Sonderpreis „Ehrenamt in der Corona-Pandemie“ überreicht


Foto: FLVW

17 der "Corona-Held*innen" des FLVW wurden vom Landesehrenamtsbeauftragten Gottfried Dennebier (l.) begrüßt und im Namen des FLVW-Präsidiums von Beisitzerin Andrea Bokelmann (2. v. l.) mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.

Anfang des Jahres 2021 war der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) auf der Suche nach Corona-Held*innen im Sport. Der FLVW wollte sich im Namen vieler Sporttreibenden bei den Menschen bedanken, die sich trotz der enormen Einschränkungen immer weiter für ihren Verein eingebracht haben. Ironischerweise musste die Preisvergabe aber wegen Corona mehrfach verschoben werden.

Ein lautes Dankeschön schallte durch das SportCentrum Kaiserau als jetzt endlich doch die Corona-Held*innen ausgezeichnet wurden. Insgesamt 17 Ehrenamtliche und ihre Begleitungen wurden vom FLVW-Landesehrenamtsbeauftragten, Gottfried Dennebier, begrüßt. Leider mussten einige andere ihre Teilnahme absagen, da sie für ihre Vereine im Einsatz waren. Die Beispiele guter Vereinsabreit während der Pandemie hatte schon die Jury begeistert. Auch die anderen Corona-Held*innen waren voll des Lobes für die Ideen der anderen. Es wurde die Zeit genutzt, um Vereinsheime zu modernisieren, Video-Challenges in Trainingsgruppen gestartet, Bilder für Alteneinrichtungen gemalt, Spendengelder für Hospize gesammelt, Weihnachtsgeschenke verteilt. Und da waren sich die Anwesenden einig: "Vieles davon wollen wir beibehalten oder jetzt übernehmen."

"Das alles sind Beispiele für mutige, offene, innovative und wertschätzende Vereinsarbeit in Westfalen. Das war eine große Kraftanstrengung und enorm wichtig auch für die Zukunft. Danke dafür."


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Andrea Bokelmann, Beisitzerin des FLVW-Präsidiums

Das FLVW-Präsidium war durch Andrea Bokelmann vertreten, die die Gäste empfing. In ihrer kurzen Rede stellte sie den FLVW vor und bot zahlreiche Hilfestellungen für Vereine, Qualifizierungmaßnahmen und Projekte an. Anschließend stand der Austausch auf dem Programm. Raffael Diers aus der Abteilung Vereins- und Verbandsentwicklung hatte noch weitere Best-Practice Beispiele von westfälischen Vereinen im Gepäck. Andrea Bokelmann zeigte sich begeistert: "Vieles ist in unserer Gesellschaft vom Einzelnen abhängig. Auch hier haben einzelne Menschen so viel bewegt und andere mitgezogen - das muss honoriert werden", sagt sie am Rande der Veransatltung. "Ziel von all unseren Preisträger*innen war es immer, Mitglieder zu halten, Kinder in Bewegung zu halten und das Beste aus der Situation für den Verein und die Gesellschaft zu machen. Das alles sind Beispiele für mutige, offene, innovative und wertschätzende Vereinsarbeit in Westfalen. Das war eine große Kraftanstrengung und enorm wichtig auch für die Zukunft. Danke dafür", so Bokelmann.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der gemeinsame Austausch am Buffett. Die guten Beispiele wurden hier nochmal vertieft, Kontakte geknüpft, aktuelle Vereinsthemen diskutiert und Ideen gesammelt. Die Würdigung der Ehrenamtlichen und der Ideenaustausch an diesem Tag wurde anschließend von vielen Preisträger*innen sehr betont und als gelungen zurück gespiegelt.

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